Deeskalationstraining

Ein Praxisseminar speziell für LehrerInnen & Spozialarbeiterinnen

EIN PRAXISSEMINAR SPEZIELL FÜR LEHRER & SOZIALARBEITER

Kooperation und Führung erfordert im Umgang mit Jugendlichen oder Kindern ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit. Lehrer und Sozialarbeiter brauchen schnelle und wirksame Konfliktstrategien, denn Konflikte sind nicht nur unvermeidlich, sondern können auch die Grundlage für positive, gemeinsame Entwicklungen sein.

In Konfliktsituationen zerstören wir jedoch oft durch „falsches“ und automatisiertes Verhalten die Basis unserer Beziehungen. Gelassenheit und Humor gehen verloren und wir greifen zur Erreichung unterschiedlicher Interessen auf gewohnte Verhaltensmuster von Flucht oder Angriff zurück. Konflikt wird gleichgesetzt mit Kampf und verliert als Chance damit an Bedeutung.

Das Seminar ist praktisch und mit vielen Übungen angelegt. In Schulen findet es in der Regel eintägig, im Rahmen von überregionalen Fortbildungen oft auch 2-tägig statt.

 

Inhalte des Seminars: Deeskalation und Beharrlichkeit

  • Die innere Haltung im Konflikt : Zentrierung und Atem im Konflikt (Werkzeuge innerer Balance)
  • Der Führungsstatus: Die Körpersprache im Wechselspiel mit dem Gegenüber
  • Der Umgang mit Regelverletzungen & Disziplinlosigkeiten
  • „Präventive Deeskalation“ bewusst einsetzen
  • Freundliche und sachliche Interventionen bis hin zum Konfrontieren
  • Was tun bei Aggressivität und Provokation (situative Deeskalation)?
  • Gewaltfrei Grenzen ziehen 
  • Die Konsequenzebene bzw. Mittel der „Neuen Autorität“ (H. Omer) einsetzen

 

Konflikte gehören zum Alltag, erst Recht in der Pädagogik; sei es in der Jugendhilfe oder der pädagogischen Arbeit mit Erwachsenen. Mit dem traditionellen Verständnis von Autorität kommen Pädagogen heute nicht mehr weit, um Konflikte zu lösen. Diese Erkenntnis hat sich inzwischen allgemein durchgesetzt. Trotzdem wirkt die alte Erwartung und es bleibt die Frage: „Was tun wir stattdessen?“

In der Schule haben wir es heute immer öfter mit Verhaltensauffälligkeiten, Traumatisierungen, sogenannten Persönlichkeitsstörungen und all den „Graubereichen dazwischen“ zu tun. Konflikte bekommen dann eine andere Dynamik und können noch schneller in den „heißen Bereich“ rutschen.

 Der Anspruch auf Professionalität und „soziale Kompetenz“ an Pädagogen bekommt deshalb in diesem Zusammenhang noch einmal eine ganz neue Bedeutung.

 Damit Konflikte sich aus Unkenntnis dieser Phänomene nicht unnötig verschärfen oder zu Machtkämpfen ausweiten, brauchen Pädagogen Präsenz und die Fähigkeit, sich selbst zu kontrollieren.  Es kommt nicht nur darauf an, was sie sagen, sondern auch wie sie es sagen und was sie körpersprachlich ausdrücken. Lösungsorientiert zu reagieren erfordert eine entsprechende Haltung.

§1 Schulgesetz NRW:
Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung. Dieses Recht wird nach Maßgabe dieses Gesetzes gewährleistet.

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